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Wiehnachten up dat Schlöss in Gödens

 

(Die Schreibweise der Autorin wurde unverändert übernommen)

 

Mien knisternd Obend versöcht jüst so as een nienich satten Schluukhals dat dröög Holt to vertimmern, wat ick üm in d` Füerlock geben hebb, un ick hebb mi d` fein kommodig maakt in mien Sörg. In Gedanken bün ick dorbi, een Stück Märchen in mien Kopp to verarbeiden, Märchen, van de ick as Kind hört un lesen hebb. Se sünd intüschen so `n bäten verwuschen.  Mien Dünken naa hebb ick vandaag aaber de „Bühn un dat Ümto“ van een Märchen sehn – un dat in uns Freesland, in Gödens!

 

Karl Georg Graf van Wedel hätt mit `n  Bült Lü van d` Fack, de all tosaamen gewaltig veel Phantasie un Könen an `n Dag brocht hebbt, dat Waaterschlöss so as een Märchenschlöss utsehn laaten. De grood kaahl Bööm kregen in disse düster Novemberdaag dör hellgrön un hellblau Schienwerfer een mystisch Grön verpasst, dat man sick de immer wer ankieken muss, un dat Waater spegel disse Farven torügg. Dortüschen harn Strüük dör Luchten een rood un ok hellblau Kleed verpasst kregen, wat dat ganz Farvenspeel bunter un lebenniger utsehn leet. Un midden in de moie Klöörn vör een nachtschwarten Novemberhimmel stund stolt un grood in geel, geelrood un sogor up de een Sied in pink Farven dat herrschaftlich Wedelsche Schlöss in Gödens. Dat Kieken un Wunnern van de Minschen üm mi to seech un hör ick immer noch in Gedanken, un dat Kieken un Wunnern kreech denn nochmaal een Naaschlag, as man na `n poor Stünnen över de Allee na de Tobringerbus henlopen wull. All de grood Bööm sehgen van ünnen anstraahlt moi inpudert naa Ruugfröst ut.

 

Dorto har man de Röök van veel Leckereen in de Nöös, kunn dissen köstlichen Kraam mit veel anner Minschen tosaamen eten un drinken, un all wärns in een harmonisch Stimmung. Dat full rein up! Se worden ja ok nich as up een Johrmarkt mit een staadig Gejüdel van Musik bombadeert. Up de Verkoopsdischken kreech man Gold, Silber un Edelsteen in all Klöörn as Schmuck to sehn un för een festlich deckten Disch kunn `n sick hier de moisten Saaken kopen. För Böker, Wiehnachtsschmuck, good un warm Qualitätstüg stunnen genoog Lü mit Verkoopsstännen paraat. Mit Säkerheid hebb `k noch lang nich all de Stännen uptellt, aaber man har dat Geföhl, immer wer wat Seltens sehn to hemmen.

 

To all dat har de Graf mit sien Mannschkop ok een Raahmenprogramm paraat, of dat nu de Jagdhörnblaaser wärn, dat Vörlesen in de ehrwördig Rittersaal, de Barockrieder up de Ehrenhoff, de Pantomine un een Kunsttaxeerer. Besünners hoch anreken moot man ok, dat bi süchse Massen van Minschen ok noch Schlössföhrungen dör Helen Gräfin van Wedel anboden worden. Wenn man doran denkt, wat dat bi schlecht Weer bedüden kann, un an Sönndag sünd mehr as `n poor Drüppen van boben kaamen, denn kann `n sick een recht Bild dorvan utmaalen. För ungedullig Kinner stund een Kinnergaarden paraat. Wenn man bi d` Schlöss in Winterdag dör de natt Weiden ok kien Parkstee finnen kann, so word dat Hen- un Herkoren mit de Bussen van Sann ut ganz eenfach löst.

 

Rundüm wär `n de Daag up  dat Schlöss Gödens een Besöök weert. Sülvst wenn irgendwat nich maal eenwandfree aflopen wen schall, bi so veel, wat bedacht werden muss, wär d` `n Wunner, wenn d` all liek lopen wär. Ok wenn man van d` Geldbüdel her nich so veel kopen kunn, so wär d` doch vör allen Dingen in de bunt Luchterwelt in de Natuur mit dat Schlöss un all dat ümto een lütt Kieken in een modeern Märchenwelt. Dorför much ick an disse Stee Karl Georg Graf van Wedel un all de Minschen, de üm dorbi hulpen hebbt, een ganz besünnern Dank särgen.

 

Christa Arntz  

30.11.2008

 

                                              

 


© 2008 Christa Arntz Veröffentlicht: 17.12.2008 um 15:58:45 Uhr
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