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Dat Klockenlüden

 

Jede Karkenklock hett een annern  Schlag. Aver eens hebbt se all mitnanner: Bi een Hochtied jubileert de Klocken as wullen se to`n Danz upspölen. Bi een Truerfall bimmelt se trurig ohn End. Doch an Sönndag daar lüden de Klocken all verscheden. Enige hebbt so een warm Klang un ropen di to: „Koomt all bilang, holl de Tied an, hier findst`d   Ruh un Besinnung un Trost för Hart un Seel.“ Anner Klocken lüden so hart, de Ohren doot di sehr, du deist di verfeehrn  un man denkt: „Nee, hüt nee, viellicht een anner Maal.“

 

De Klocken van Töwerland mussen sück quälen dör Wind un Störmgebruus. Se bimmeln di to: „Rut ut Bedd, schmiet Schrubber un Bessen na`t  Sied, nu is Tied to Inkehr!“ So manch een kummt up  Rad anjagt un denn rin in de Kark, even verholen, hört de Predigt, dat Amen un betahlt hör Andeel in de Klingelbüdel. Denn jagt se mit Rad wedder torügg un seggt denn to de Nahber: „Ik hebb nu kien Tied, hebb mi  bi de Andacht verpust un nu wacht de Arbeid to Huus.

 

De Klocken jammern achter di an: „Rönn doch nich so – holl maal an – is doch Sönndag – de Dag des Herrn!“

Bi uns in de Stadt lüden de Klocken üm de Wett, fiev to glieker Tied.  Dat is een Konzert un en Freud un du hest de Wahl – waarhen wullt du? Keen Badgast wacht up di, du kannst de Andacht in Ruh hören, keen een kann dien Gedanken stören.  Dat is een Sönndag. Heel in mien Nahberskupp steiht een lüttje Kapell, de bimmelt heel sacht un zart un röppt up Fresenplatt di to: „ Kiek rin – kumm rin!“ So bimmelt se woll fiev Minüten lang. Daar kummst nich an  vörbi, daar musst du  rin! För een Stünn hörst du de Andacht un kummst to Besinnung un fragst di: „Waarum hett de lüttje Klock mi wat up Platt toropen?“

 

Marieluise Stolper

20.12.2008

 


© 2008 Marieluise Stolper Veröffentlicht: 20.12.2008 um 20:04:50 Uhr
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