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Eten hollt Liev un Seel tosomen

 

Siet Minskengedenken is dat doch so, dat de Lü wat to eten hebben mussen üm nich to verhungern. In Urtieden brochten de Mannslü van hör Jagd dat Fleesk na Huus un de Froolü makten dat denn torecht. Dat wordt denn mit de Tied immer wedder mehr verfeinert mit Gröntüg ut Feld un Flur. To drinken geev`t Water of Melk van Zegen un Schaap. Eerst veel later hebbt se rutkregen, wu Beer maakt wurden kunn.

 

De Arbeidsindelung hett sük so fastsett, dat de Froolü för`d Eten tostännig worden. Aver för de Froolü weer dat nich so eenfach, allens binnaner un de Familie satt to kriegen. Dat Meest wat se bruken mussen harrn se in egen Tuun. Höhner un`n Zeeg hör`t to`n lebennig Inventar. Bi de Buern kemen de Koih un de Swiens noch daarto. Un för anner Jahrestieden worden Obst, Gemüs un Fleesk inweckt, pökelt oder updrögt. So harrn se immer wat in Achterhand un wenn denn maal nix mehr to finnen weer. In de fievtiger Jahren fungen de Fröstgenossenchaften an hör Geschäft to maken. Hett sük aver nich lang hollen, mit de Tied harrn de Lü sülvst Köhlschappen un Fröstkisten in Huus.

 

Ik will nu maal upteken, wu fröher eten wordt. Disse Upteken hebb ik in een ganz old Kookbook funnen. Interessant is de Etenfolge van veerteihn Dag, de een Huusfro upschreven hett. Ok interessant is, dat dat bloot Sönndags Naspies geev.

 

Sönndag: Rindfleeskbraden, Topas-Tuffels, Stipp, inmaakt Bernen

Mondag:  Rest van Sönndag, beten mehr Tuffels schillen

Diensdag: Groot Bohnen, Rökerspeck, Salt un Peper, Tuffels

Middeweek: Braattuffels mit Spegelei, Gurk un Tomaat

Dönnerdag: Pannkoken, Appelmuus

Freedag: Insett Bohnen, Swienspoten, Ohren un Steert, Schmalz nich vergeten, Tuffels

Saterdag: Karnmelkbree, Graupen noch inkopen, Fritz mag geern Rosinen

 

Sönndag: Swiensfleeskbraden, Topas-Tuffels, Stipp, Vanille-Pudding

Mondag: Rest van Sönndag, beten mehr Tuffels schillen

Diensdag: Updrögt Bohnen, Schmalz, dörwussen Speck, Swienssteert, Lungenwurst, Tuffels

Middeweek: datsülvig, wenn nich genoog denn veer Braatwürst noch inkopen

Dönnerdag: Bohnensopp, Schinkenswart, Kookwurst, Schalotten, Tuffelsstücken, Essig 

Freedag: Suurkruut, Schalotten snieden, Speck, rökert Fleesk, Kandiszucker, Stamptuffels

Saterdag: Porreegemüs, Hackfleesk, Tuffels, Mehl noch inkopen

 

Dat weer doch reell deftig Huusmannskost. Daar kunn man nich meckern.  Na ja, de Lü mussen körperlich ok mehr doon un mussen so ok mehr in de Knoken kriegen. Dicker worden se daardör aver nich. Vandag is dat anners. De Froolü un de Mannslü gaht faken beid na`t Arbeid. Middageten fallt ut, s`avends wordt warm eten. Un de Muskelarbeid is ok weniger wurden. Resultat: De Lü hebbt dicker Utsehen as fröher. Vandaag koopt de Froolü oder ok Mannslü dat Gemüs, Fleesk un ok de Fertiggerichte in de SB-Ladens oder eenmaal in Week up`d Wekenmarkt. Gifft man bloot noch wenig Minsken, de hör egen Tuun bearbeid. Aver eens is seker, dat Gemüs un de Appels un Bernen ut egen Garden smeckt an besten. Un wat kummt vandaag up`d Disk? Frikadellen mit Tuffelsalat, Röhrpann mit Brokoli un Scholle, Arvkensopp för twee Dag, Nudelgericht mit Ketchup un Schinkwürfel, Höhnersopp ut Tüten, Königsberger Klopse ut Blickdösen, verscheden Pizzen.

 

Ja, un denn hett sük so inbürgert un dat hört ok to de good Ton: Etengahn in een fein Restaurant. Wu weer`d denn mit „Laugenbuletten,“ „Füllt Kalvsböst,“ „Lackiert Swiensnack,“ „Argentina-Steak un füllt Tomaten,“ „Wolfsbarsch mit Artischocken,“ „Lachsfilet Barbecue un Folietuffels mit Stip,“ „Zander-Batavia?“  Un daarna lecker Ies: „Kirsch-Vanille-Fantasie,“ „Birne-Helene,“ „Bananensplit,“ „Krokantbeker,“  „Schokodröm?“ Drömen dröff man doch, oder?

 

Rudi Rabe

29.03.2009

 


© 2009 Rudi Rabe Veröffentlicht: 01.04.2009 um 13:30:51 Uhr
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