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Ode an een Sandbank

 

Norddiek – Juist .. de Fleger flüggt of.

Ik nah mi de Insel van mien Wuddels.

Kiek up di andaal as een Vögel.

 

Wiest du di vandaag in klaar Farven,

lang streckt un stolt in sinnig Water.

Sand un Dünen wickelt di in as een week un witt Stola.

 

Middenin dat Dörp – een minskenleer Strand.

Doch daar – ganz lüttje Punkten!

Dat sünd Rieder un enkelt Spazeergänger.

Wiet achtern een blau Fleck – de Hammersee!

Verheelt Wunde van vergrellt Water slaan

in längst vergangen Tied,

nu Vögelparadies – Oase för mennigveel Deerten –

sichtbaar un unsichtbaar.

Wu faken hebb ik daar schöfelt,

hebb stilkens „Kattsterten“ schmökt.

 

JUIST – du hest mien wunnern Kinnerogen dat Meerblinken wiest

in lau un düster Nacht an Moders Hand.

De Kinnerstuuv van Seedeerten, in Sliek verburgen,

van Vader bi Ebbe herutholt.

 

Butt fangen mit Hannen,

mit de Slee up froren Watt glieden,

de Aam van de Lüchten in Rügg.

In Sanddoornbüsken Höhlen boen.

Prahm boen un daarmit up de Watten schippern

bi Flood mit de Speelkameraden.

Kinnertied up Juist – nie nich kummst du wedder!

 

Wehmood – up di klung mien eerst Roop

in een kold Winternacht.

De würkelk Welt wiet an`d Horizont,

ofschott van de See, weer ik maal een Deel van di.

 

Ach, Eiland, egentlik hörst du to de See,

to de Wind un sien Frünnen, de Vögels.

Doch du breddst dien heel Moigheid ut.

Wiest di in dien streng Pracht,

verhext de Minsken, de di betreden,

lettst se nie nich mehr los: Töwerland – Zauberland!

 

Sünn smuust un lau Sömmernachten verlocken,

dien solthollig Rük is vull van Würze

as een swiemelig Rukelwater.

De See umspeelt dien slank Silhouette

un Möven kreisen um di to.

 

De Fleger landt,

Hasen un Fasanen begröten hüm ohn Schöi,

liedsaam maakt se de groden Vögel Bott.

Goden Morgen – Juist!

Loop an de Strand,

faszineert ween van Moigheid un Wiede.

Soltluft smecken, See hören un rüken, Ruh ahnen.

Wind masseert de Huut,

Wellen pülsken leevtallig um mien Foten –

ik bün daar!

 

Doch dat gifft Daag, daar huult de Störm un wiest torecht:

„Mien Sandbank is dat hier! Mien See! Mien Strand!

Ik hebb dat förmt! Maak dat du weg kummst“!

Un de Wellen van de See pietsken an de Dünenkant hoog un roopt:

„Hier is uns Revier! Gah weg!“

Denn farvst sük de Hemel slimm düster,

Regen pietscht un Störm wordt to`n Orkan.

Vögels glieden dör de Lüchten

un grell roopt se:

„Gah fleuten, hier sünd wi to Huus!“

 

Un ik wiek torügg – mit Respekt vör de Machten.

Un een beten Bang in`d Hart

um mien leev Sandbank,

up de ik bi Flood boren bün ...

up de ik jede Sandkoorns kennen do,

jede Halm, jede Dün.

 

Mien Heimatland – Zauberland Juist!

Mit mien Foten kann ik di verlaten,

mit mien Hart?

Nie nich!

 

Marieluise Stolper

24.04.2009

 


© 2009 Marieluise Stolper Veröffentlicht: 25.04.2009 um 16:28:19 Uhr
Dieser Text wurde 9612 mal gelesen.

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