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Ein Hund dankt!

Een Hund dankt!

 

Gastgedicht von Soraya Kurschat/München

 

 

Schau genau dann kannst du sehen,

welch intensive Winde wehen,

durch unsere Wohnung - welch ein Graus,

für mich jedoch, ein Sonntagsschmaus!

 

Kiek genau denn kannst du seh’n,

wat friske Winden weih’n,

dör uns Wohnen – welk Gruus,

för mi avers, een Sönndagssmuus.

 

Meine Nase riecht das Blut,

vom frischen Pansen, ei wie gut!

Und die Zunge gierig leckt,

weil der Tisch so reich gedeckt!

 

Mien Nös rückt dat Blood,

van friske Pansen, man wat good!

Un de Tung gierig slickt,

wiel de Disch so riek is deckt!

 

Weil ich ein Hund mit Anstand bin,

mach ich mir erst ein Lätzchen hin,

denn du weißt ja, rotes Blut,

macht sich auf weißem Fell nicht gut!

 

Wiel ik een Hund mit Anstand bün,

binn‘  ik mi eerst een Latzke um,

denn du weest ja, roode Blood,

maakt sük up witt Fell neet good!

 

Dann fress` ich mir ein Bäuchlein an,

mit dem ich nicht mehr liegen kann.

Weshalb im sitzen ich dann ruh`,                     

schnell fallen mir die Äuglein zu.

 

Denn freet ik mi een Lievke an,

mit de ik neet mehr liggen kann.

Worüm in Sitten denn ik ruh,                           

flink fallen mi de Ogen to.

 

Eine Decke hält mich warm,

weil ich mich nicht bewegen kann.

Voll gefressen und gelähmt,

sitzt hier ein Hund, der sich nicht schämt!

 

Een Deken hollt mi warm,

wiel ik mi neet bewegen kann.

Vullgefreten und ok verlahmt,

sitt hier een Hund, de sük neet schamt!

 

Die Zeilen sind für dich allein,

weil`s Fressi war, so lecker - fein!

Wer weiß, wann`s sowas wieder gibt!

Es dankt ein Hund, der Pansen liebt.

 

De Riegen sünd för di alleen,

wiel d` Freten, so lecker – fein!

Well weet, wennehr sowatt weer gifft?

Dat dankt een Hund, de Pansen leevt!

 

Herbert van Anken

08.03.2012

 


© 2012 Herbert van Anken Veröffentlicht: 08.03.2012 um 15:12:46 Uhr
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