de-plattsnackers.de Logo!
Fotos
Trennlinie
Symbol Startseite
Trennlinie
Symbol Was ist Neu?
Trennlinie
Symbol Plattdeutsche Geschichten
Trennlinie
Symbol Plattdeutsche Gedichte
Trennlinie
Symbol Advent bis Silvester
Trennlinie
Symbol Wintergeschichten
Trennlinie
Symbol Frühlingserwachen
Trennlinie
Symbol Sommerfreuden
Trennlinie
Symbol Herbsterlebnisse
Trennlinie
Symbol Heimische Vogelwelt
Trennlinie
Symbol Historische Bilder
Trennlinie
Symbol Termine
Trennlinie
Symbol Autorenliste
Trennlinie
Symbol Wortliste
Trennlinie
Symbol Kontakt
Trennlinie
Symbol Persönliches
Trennlinie
Symbol Links
Trennlinie
Symbol Impressum
Trennlinie
Symbol Datenschutz
Trennlinie


6046810 Besucher seit Einrichtung am 15. Oktober 2007


 

Es weihnachtet sehr

 (zuerst in Hochdeutsch)

Mit dem Konto im Soll,

ist das Leben sehr schwer,

doch eines ist toll,

es weihnachtet sehr.

 

Zuhause die Kerzen,

sie brennen nicht mehr,

doch strahlen die Herzen,

es weihnachtet sehr.

 

Die Gans halb verbrannt,

sie gleicht heißem Teer,

man nimmt es entspannt,

es weihnachtet sehr.

 

Zwei Würstchen aus Plastik,

sind nicht zum Verzehr,

der Hund frisst sie hastig,

es weihnachtet sehr.

 

Es kommen noch Gäste,

der Kühlschrank ist leer,

zum Feste gibt´s Reste,

es weihnachtet sehr.

 

Dem Nachbarn geht´s schlecht,

er schwankt wie das Meer,

schnauft wie Knecht Ruprecht,

es weihnachtet sehr.

 

Seine Frau macht Gulasch,

sucht noch den Lorbeer,

 doch der liegt im Abwasch,

es weihnachtet sehr.

 

Die Kinder mögen kein Rind,

sie stellen sich quer,

wollen zum Christkind,

es weihnachtet sehr.

 

Das Baby mit Lätzchen,

es setzt sich zur Wehr,

will Brei statt nur Plätzchen,

es weihnachtet sehr.

 

In Läden und Gassen,

herrscht reger Verkehr,

gekauft werden Massen,

es weihnachtet sehr.

 

Es kommen die Menschen,

von überall her,

ein jeder will Gänschen,

es weihnachtet sehr.

 

Horst Rehmann

18.12.2013 

 

 

Dat wiehnacht düchtig
(un nu in Platt)

Mit dat Konto in Soll

is dat Leven recht swor.

Doch eens is düll,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Tohuus de Kersen

se brennt nich mehr.

Doch strahlt de Harten,

dat wiehnacht doch sehr.

 

De Goos halv verbrennt,

se gliekt as heet Teer.

Man nimmt dat entspannt,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Twee lütt Würst ut Plastik

sünd nich to`n Verzehr.

De Hund frett se hastig,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Nu koomt noch Gasten,

de Köhlschapp is leer.

To`n Fest gifft dat Reste,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Den`n Nahber geiht`d slecht,

he swankt at dat Meer.

He snufft as Knecht Ruprecht,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Sien Froo maakt Gulasch,

söcht noch de Lorbeer,

doch de liggt in`t fuul Water,

dat wiehnacht doch sehr.

 

De Kinner möögt kien Rind,

se stellt sük quer.

Se willt to`n Christkind,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Dat Baby mit Slackerlapp

sett sük to Wehr,

will Breei statt lütt Koken,

dat wiehnacht doch sehr.

 

In Laden un Straten

is veel Verkehr.

Koopt worden Massen,

dat wiehnacht doch sehr.

 

Dat koomt de Minsken

van överall her.

Jedeen will „Gööschen“,

dat wiehnacht doch sehr.

 

 


© 2013 Horst Rehmann Veröffentlicht: 19.12.2013 um 12:31:50 Uhr
Dieser Text wurde 15582 mal gelesen.

Diese Seite: Weiterempfehlen - Drucken


Footer

Diese Homepage wurde realisiert durch die Event- und neue Medien GbR. (Admin)