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Getreide-Arnt

 

De Getreide-Arnt is vörbi. Gar nich to denken, wat sik in de lesden 80 Jahren verännert hett. De Tied mit de Flögelmeiher weer vörbi. Froolüü mit „Flutterhood“ un „Binnerschört“ bruken de Garven“ nich mehr binnen. „De „Meihbinner“ besörgt dat nu. Trucken wurr he van dree Peer, wenn man kien Trecker harr. De Garven, de up de Eer legen, mussen in Stiegen upstellt worden. Na de Zehnt-Örnung van 9. Juli 1692 mooten jede Roggenstieg 20 Garven hebben, denn jede teihnte Stieg kreeg de Herrschaft. De „Haferstiegen“ harrn 14 Garven. 

Denn gung de Arbeid loos. Upstelln in Stiegen. Wenn dat dröög weer, muss dat up de Ledderwagen upstakt un packt worden. Ledderwagen ween för uns Kinner de besten Turn-Gereedskuppen. To Huus in de „Bans“, up Feld in „Diemen“ ofstakt, paar maal wiedergeven un den „inbanst“ worden. To`n dösken „utbanst“, wiedergeven up de Döskmaschien, denn inschüürt, eerst denn keem dat Koorn rut, Bit to teihn Maal weer de ganze Arnt mit Hannen bewegt worden. Tüsken de Stiegen plöög man mit „Saatdecker“, üm Grööndüngung of Klee für de Koih intoseihn. Utdrücken, de Bold keeneen mehr kennen deiht. Weeten uns Kinner noch wat „Mengskoorn“ is?

As wi 1954 de eerste Meihdösker kregen, muss ik eerst een Lehrgang bi Claas maken. Dree Mann bedenen de Maschien. Koorn keem in Sacken un Stroh full in Pressbunnen up`t Feld. Haverkaff un Wetenkaff wurr noch in Sacken sammelt. Dat kunn man doch noch up`d Feld smieten. Kaff wurr doch för Peer un Koih bruukt. Bold harrn aver de Meihdösker Häcksler un Bunker. Dat Häckelstroh wurr ingrubbert od eenfack up`d Feld verbrennt, daar geev dat noch kiene Umweltschützer. Hüüt wordt bloot noch hoogmechaniseert, Computer stüürt Meihdösker mit över teihn Meter insett. De Kabien is beter klimatiseert an in Auto.

Faken denk ik an de olle Tieden torügg. Daarmals wurr vör`d Arnt de ganze Verwandsskupp inladt to`n Arntbekieken mit achteran moi Eten. Een Döntjes daarto:

Een Dag vörher keem meesttieds een Kökenfroo, de maak denn Heringssalat, Tuffelsalat, Torten un wat dat sonst noch för lecker Saken geev, torecht. As de Kökenfroo de Tuffelsalat probeern dee, meen se: „De, glööv ik, hett een lütten Stich“. Se leet de Buur dat probeern. De meen: „Ik smeck daar nix, de is doch good, aver geev de Hund maal wat daarvan.“ Kört vör`d Avendbrood fraagt de Buur de Kökenfroo: „ Na, wat maakt de Hund?“ „Den Hund geiht dat good.“ „Denn is de Tuffelsalat ok good,“ seggt de Buur.

Fein hett allen dat Avendbrood smucken. Mitmaal kummt de Nahber rin un seggt: „Buur kumm maal rut, jo Hund is dood.“

De Buur muss seggen, wat mit de Tuffelsalat loos weer. Alle kregen dat mit de Bang to doon un reisten of.

Do meen de Nahber: „Nu laat`s een hier ganz alleen, de, de den Hund dood fohren hett, wull hüm nich inkuhlen, nu moot ik dat ok noch maken. 

Carl-Friedrich Bautsch
25.08.2014

 



© 2014 Carl Fr. Bautsch Veröffentlicht: 25.08.2014 um 16:31:30 Uhr
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