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I

Sömmerschlussverkoop

 Is wedder Sömmerschlussverkoop. Överall leest man up engelsk „for sale,“ as wenn se keen Dütsch mehr verstahn köönt. De Priese worden rünnersett. De Breevkasten sind vull mit Prospekten. Man kann wedder beobachten, wenn de Froons an de Tüügladen vörbi gaht, dat se ohn to köpen de Kleeder mit de Hand anfaht. Dat is nu mal so, dat doot se ohne natodenken. Wenn aver Schlussverkoop is, möt se los. Heet ja: „Kleider machen Leute!“.  Man moot ja antrecken wat modern is. Mehr un mehr staht aver de Laden’s in de Stadt leer, wiel man bi de Inkoopcenter allens kriggt un ümsünst parken kann.

Aver de Schoohladen, de find man noch in de Stadt. Keerls bruukt nich veel Schooh. Een Poor, de se ümmer antreckt, een Poor vör Sündags, Gummistevel un Huusschooh, dat genügt. Froons aver, de koopt gern moderne neei Schooh, dat is ja bekannt. Öfters ok mit dünne, grode Hacken, sücht ut as wenn se up Stelzen gaht. An Schoohladen blievt se meestieds stahn, üm in Schaufinster to kieken.

Een junge Deern wull in een Schoohladen Verköperin weern. Meen de Chef: „Wenn Se Schooh verköpen willt, mööt Se vör allen jümmer höflich wesen to de Kunden. Wenn’t geiht, ümmer eerst de düürsten Schooh anbeden, de sitt meestieds  besünners good, denn eerst de billigen. Wenn de denn drückt, kööpt se doch düren Schooh, ok wenn se nich soveel utgeven wullen. Wichtig is: „Der Kunde hat immer recht.“

Kuum harr he ehr anwiest, kummt door ne feine Dame rin. „Ich hätt gern ein paar Schuhe.“ De Deern fragt na Grött von ehr Schooh un holt poor feine moderne Schooh rut un helpt ehr galant bi’t antrecken. „De passt ja prima, wat köst de denn?“ „260 Euro, de sind ut Krokodeelsledder.“ „Nee,“ meen de Froo, „soviel wollte ich nicht ausgeben.“  Se hett denn noch een Reeg von Schooh antrucken, aver de düüren seten doch besünners good. Door froog de feine Dame: „Ich habe nur 50 Euro dabei, kann ich die anzahlen?“ „Natürlich,“ meen de Deern, pack ehr de Schooh in un broch ehr galant to Döör rut.

„Wie war ich,“ froog se ehrn Chef?  „An un vör sik good, aver de düüren Schooh un bloot 50 Euro anbetahlt, ik kenn de Froo nich, de kummt bestimmt nich wedder.“ „Morgen schon,“ meen de Deern, ik bün doch nich dumm, ik heff ehr twee linke Schooh inpackt.“ Prima meent de Chef, se köönt sofort anfangen.

C. F. Bautsch
03.08.2015


© 2015 Carl Fr. Bautsch Veröffentlicht: 03.08.2015 um 11:47:56 Uhr
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