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Hugo passt op
Die Schreibweise des Autors wurde original übernommen.

Int Dörp dor givt dat Schosen, dat glöwst du nich.
Anna un Markus wullen utn Hus. Lütsche Rundreis dör Mecklenborg Vopommern, nevenbi de Dochter besöken. „Jan, kannst du de nächsten twee Weeken hier be us son baeten oppassen?
Umt Hus gohn, Post un Daagblatt rinn holen un in Höhnerhagen non rechten seien? Vielleicht ok mol utmissen“? „Klor, mok eck, wies mi nur noch juest wo eck allens finn“.
Annen nächsden Dach, Jan al in Höhnerhagen, wull he wi em obdrogen wer, de Höhner fodern. Dor snackt doch weck dach he. Wo kummt dat her? „ Ügo, Ügo, wo häs di vesteeken“? Jan krok in dat Hok an de linke Siet. Dor were numms to sehen, nur  Sabine twee lep em vor de Fööt.
Sabine twee mutt eck hier düden, dat were een von de Höhner, wo Jan seck denn Naam markt haar, as Markus em Dachs tofor de arbeiden  in Höhnerhagen vertellde. Hugo de Hohn und Hedwich, een Henn, wer em ok noch int Gedächniss bleben.
Sabine twee keek Jan un büxte ut no achtern in de Struukeck. De Snackere wer ok vorbi. „Mannomann, bin eck nu bregenklöterig“, dach Jan, „dor hät doch grode een Fruunsminsch snackt“! Wiel dat nu still wer, un blot noch de Höhner an snatern wern, gung Jan witer sin Gewarf no, de Höhner to fodern.
Hugo, dat wer de lütsche Hohn, markte furs, dat dor wat nich stimmte. As een Ganter käm he op Jan to rennt. Flunken wiet utnanner un lut kreien. Wobi dat kreien be em eher klung as gekrächs. „Hugo, du brugst mi nich angriepen, eck bring di und dine Höhner wat to freten“. Hugo leet seck nich beirren. Hugo sülms dach nur, „dat is nich Markus, un schon gornich Anna, de Frömm is een Eierspitzboov, denn mutt eck verdrieben“. Jan har noch Dusel, grod as Hugo em anjumpen wull, dor har he denn Fuddertroch woller fartich. Hugo begrep de Laag, wen eener hier Foder herbroch, dann kunn he kin Eierdiev weden. He leet sin Adrealin gau dörn Achtersten rut un fung an to freten.
Nameddags gung Jan nochmol no denn Höhnerhagen. Ditmol vonne anner Siet. Un dor wer dat woller, dat Luud von Vörmeddag: „Ügo, Ügo hier bin eck, sök mich doch!“. „Dammi noch mol, wer un wo sin se? Eck hör se doch sabbeln“. Sabine twee wer woller nich wiet wech. Schnurstracks dreihte se seck wech und fung furs an to picken. „Eck bin doch bregenklöterig“, sechste Jan to sick sülms. Sabine twee kann doch nich snacken, dat ist doch een Henn. Aver, dor häd een schnackt, akroot inn ehre Richt“. Sabine twee dreihte seck um. „Du häs recht, eck bin een Henn un eck lech jeden Dag mine Eier. Un eck kann een bitche ok snacken, so we ji Minschen. Häv immer tohört, wenn Anna un Markus Miteenanner klönt hävt. Wat eck di nu vertellt häv, dat geit numms wat an, behol dat for di“ „Dat glövt mi sowieso Numms. Eck behol dat for mi. Eeen Fraag häv eck noch: Wieso sechst du to Hugo immer Ügo“? „Dor givt dat een ganz eenfachen Bescheed för. Mine Ollern kummmt ut Frankriek. Un du west doch, wie Franzosen könnt keen „H“ utspreken.
As Jan mi disse Doentje vertellte, häv eck em dat nich avnomen und bin sülms no denn Höhnerhagen henlopen. Sabine twee käm uk furs an und schimpde los: ”À la ferme , vous Sensationssécrivain. Obtenez votre du champ”. Dat het soveel wie:“ Rünner vonn Hoff du Sensationschrieber. Mok die vonnen Acker“. Nu glov eck disse Schosen, hier innen Dörp givt dat Höhner, de snacken könt, sogor französch.

Karl-Heinz Wesemann
06.11.2015


© 2015 Karl-Heinz Wesemann Veröffentlicht: 06.11.2015 um 15:52:10 Uhr
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