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Mit Onkel Johann un Tant Netti up Reeperbahn

„Willst Du mitfohrn ?“ – frog mien Onkel Johann.  „We willt na Hamborg, dort givt dat de Lefa (Lebensmittelfachausstellung) in Planten un Blomen.“ Mien Onkel harr en Kolonialwarenladen. In sien Angebot harr he sogaar Drogen: Aspirin, Klosterfrau-Melissengeist un anner upboende Saken. „We mutten mit de Tied gohn, ick will mol sehn, wat ick nee in mien Sortiment nehmen kann“. We kiekt wer in sien Flimmerkist. De harr he nett nee anschafft und we harrn noch keen. Övert  Bildschirm danzt een heel Koppel van Ballet Wichters. An harrn se so good we nix. „Kiek di dat an“, seggt mien Onkel, „wat förn Schwienkram!“

We fohren na Hamburg. Onkel Johann an´t Stür, tegen hüm ick, achtern Tant Netti un mien Cousine Anna. De Utstellung was moi. Dat dat sovöl verscheeden Saken toe eten givt?! Na de Utstellung moken we en Bummel övert Reeperbahn. „Zillertal“ mit en Blaskapell ut Bayern. Een ganze Liter Beer giv dat in een Krog. Onkel Johann bestell sük mehr as en.

Nu mutten we gau to de nächste U-Bahn. Dat Hotel is to Foot to wied. Vör en Straat will uns en hölten Sperr uphollen: „Durchgang für Frauen und Personen unter 18 verboten“. Mien Cousin wer man nett söbenteihn. „Dat is nix för dat Kind“ let sük Tant Netti hörn. Un denn luert hör Kopp all üm de Eck. „Is doch de nächste Weg“. We achteran. Grote Fenster mit hell klöört Lucht. Damens in Unnertüg, dick mit Farv up dat Gesicht. We kunnt spören: de harn dat nich so gern: twe van hör Geschlecht. Twe van uns Mannlue alleen, denn harrn se uns en Angebood makt. So sünd we gau wiedergahn.

De Weg geiht an en heel bült Etablissements längs.  En Mann mit en bunt Livree steiht mitmaal vör uns: „Hier könt je de grötste Schow van de Welt sehn!“ Tant Netti neeisgierde dör de Vörhang.  Ick versök, hör torüggtotrecken. „Dat hört sück nich, to lurn und nich rin to komen“ mien Tant wer all dicht fört Bühn. We setten uns. De Kellner broch uns de Kart mit heel völ Duhnmokers. Ganz boben en Buddel Campagner för mehr as 100 Mark. Ick segg to Onkel Johann: „Laat uns gahn, dat sücht duer ut!“ „Wu sücht dat denn ut; wenn ick all sitt, denn mutt ick ok wat bestellen“. We nehmen dree Mal ´Herrengedeck` un een Sinalco - dat köst an minnsten. „Wenn Striptease kummt, dann goh ick“ lett sük Tant Netti hören. Een Dam truk sük up de Bühn her Kledage ganz ganz langsam ut un fung an, sük an een Whisky-Buddel toe vergriepen. Tant Netti luert neeisgerig hen. Ick nödig de Kellner, uns de Reken toe geven. Onkel Johann kiekt in sein Knippke. „Kannst du mi uthelpen?“ Ick kunn. Und denn nix wie rut.
In´t Hotel kwamm Onkel Johann wer to sük: „Aver nix Tohus vertellen!“

Anneus Buisman
18.09.2017

 

 


© 2017 Anneus Buisman Veröffentlicht: 18.09.2017 um 11:26:13 Uhr
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