de-plattsnackers.de Logo!
Fotos
Trennlinie
Symbol Startseite
Trennlinie
Symbol Was ist Neu?
Trennlinie
Symbol Plattdeutsche Geschichten
Trennlinie
Symbol Plattdeutsche Gedichte
Trennlinie
Symbol Advent bis Silvester
Trennlinie
Symbol Wintergeschichten
Trennlinie
Symbol Frühlingserwachen
Trennlinie
Symbol Sommerfreuden
Trennlinie
Symbol Herbsterlebnisse
Trennlinie
Symbol Heimische Vogelwelt
Trennlinie
Symbol Historische Bilder
Trennlinie
Symbol Termine
Trennlinie
Symbol Autorenliste
Trennlinie
Symbol Wortliste
Trennlinie
Symbol Kontakt
Trennlinie
Symbol Persönliches
Trennlinie
Symbol Links
Trennlinie
Symbol Impressum
Trennlinie
Symbol Datenschutz
Trennlinie


6034985 Besucher seit Einrichtung am 15. Oktober 2007



Volksleeder

Volksleeder gifft dat al siet urollen Tieden. Weern dat eerst Karken- un Drinkleeder, so hebbt se sük later wieder entwickelt, nich tolesd dör de Inföhrung un Vermehren van`d Notenmaterial dör Gutenberg, to veeleree Lagen un Begevenheiden van`d alldaags Leven – Freud, Frohsinn, Leevd, Dood un Ofscheed.

De eerst Noten kennen de ollen Ägypter so vör 5000 Jahren. De Griechen harrn se so in`t 7. Jh. v. Chr.  Uns  römisch Noten gifft dat eerst na Christi Geburt. Fröher weer dat so, dat bold nüms Noten lesen kunn, wat vandaag ok noch veel de Fall is. Dat weern meesttieds Organisten un Gelehrten an hörger Schoolen. Daarna entstunden tonächsd dramatisk Leeder mit Schautafels in de Balladen. Leevd- un Hochtiedsleeder worden dör Minnesangslüü vördragen. Daarna keemen Kinner- un Gebuursdagsleeder, Heimat- un Wanderleeder.

In`t 18. Jh. keemen de Seemannsleeder up un to`d Ertüchtigung van`d Militär un to Freud van de Machthebber de Soldatenleeder. In`t 20. Jh., in`t Drütt Riek, nehm dat unnormaal Förmen an. Dat schien so, as dat geev`d nix Moijers as Soldat to ween:

„O du schöner Westerwald…“.  

Dit Leed weer ursprünglich een normaal Volks- un Heimatleed. De Machthabers hebbt daarut een Drillleed vör de Rekruten maakt.

Volksleeder sünd Leeder mit licht singbaren Texten, de ut dat Alldaagsleven koomt. Se spegelt uns Gewohnheiden, Vörtüüg un Laster wedder. Dat is düchtig schaad, dat uns Volksleeder swinnen doot. Immer mehr Chorgemeenskuppen, bi uns de Gemischt Chor, hört up to bestahn. Wi willt uns daaran erinnern, dat wi dat gode Kulturgood nich vergeten drööft un uns bewusst maken, dat wi uns immer eenmaal Tied nehmen mooten, een Volksleed antostimmen un uns Frünnen un Nahbers daaran deelhebben to laten.

Ik geev Jo een Vörschlag:

Ehrder Ji Jo s`abends vör`d Kiekkasten hensett un de „Tagesschau“  ankiekt, singt oder summt dat olle Leed:

„O wie wohl ist mir am Abend, mir am Abend,
wenn zur Ruh die Glocken läuten, Glocken läuten.
Bim, bam, bim, bam, bim, bam.

Ji markt denn, all mall Nahrichten schient in ganz anner Tosamenhang un de Leiden un Qualen van`d Dag sünd vergeeten. Minsken mit Gesang leevt positiver un sünd weniger krank. Ji mooten Jo jeden Dag fragen: „Hebbt ik vandaag al sungen?“

Waar man singen deiht, daar laat Di ruhig needer,
düll Minsken hebbt kien Leeder!“

Weet Ji, watt`n Volksleed vandaag am meesten sungen wordt?

            „You`ll never walk allone“
         “Du geihst niemaals alleen”

Du büst immer in Begleitung, up Di passt immer jemand up. Sungen wordt dat jede Week in de groot Footballstadien up uns Welt.

Rudi Rabe
21.08.2018


© 2018 Rudi Rabe Veröffentlicht: 21.08.2018 um 16:48:00 Uhr
Dieser Text wurde 1281 mal gelesen.

Diese Seite: Weiterempfehlen - Drucken


Footer

Diese Homepage wurde realisiert durch die Event- und neue Medien GbR. (Admin)