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Dat Steerndreiersleed

Hier kamen wi her mit unseren Steern;
Wi söken dat Kindlein van wied un van feern.
Wi kwammen woll vör Herodes sin Dör;
Herodes, de König, kwamm sülvenst dervör.
Herodes, de sprack dr mit falsken Hart:
„Waarum is denn van Dreen de jüngste so swart?“
„Dat he dr so swart is, is un woll bekannt;
dat kummt, dat wi reisen ut Mohrenland!“
De Steern stunn still un röhr sük neet mehr;
Doch was dr een Teken van Gott den Heer.

Nu tinkel man wieder, du goldene Steern,
wi sünd ja kin Rieders, wi lopen so geern.
O Steern, du musst dr neet stille stahn;
Du musst dr mit uns na Bethlehem gahn.
Na Bethlehem, dat is een heel moje Stadt;
De Stadt, waar Maria mit hör Kindelein satt.
Wu kleen is dat Kindje, wu groot is de Gott,
de Hemel un Eer geschapen hett.
Nu langt uns arm Lü een halv Mengel Beer,
wi sünd nu so döstig un hebben nix mehr.
Un is dr kin Beer, so liggt hier noch Münt,
ok geevt uns een Mettwurst, de elkeen uns günnt.

Wi wünsken de Buur een goldenen Wagen;
Dann word hüm’t neet stuur in de Hemel to jagen.
Wi wünsken de Burinske een goldene Kroon
Un tokamen Frohjahr een heel dicken Sohn.
Wi wünsken de Grootknecht een heel breden Hood
un tokamen Sömmer de Maid to sin Bruud.
Dat will wi Jo schrieven up’n Dreeliljenbladd,
un daarmit gahn wi wieder up een anner Padd.

 

Dit old Steerndreiersleed hebbt Kinner un ok arm Lü sungen.
Tüsken Wiehnachten un den hilligen Dreekönigsdag hulln
se de höltern Steern in Hannen un gungen van Huus to Huus.
Eengaalweg dreihn se de Steern bi’t Singen in Runnen.
Fröher, as ik Kind weer, sung min Oma mi dit Leed vör.

Karin Steiner

29.12.2007


© 2007 Karin Steiner Veröffentlicht: 05.12.2008 um 13:18:16 Uhr
Dieser Text wurde 8252 mal gelesen.

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