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Een old Scheepkerleed ut Schlesien

Wat sall dat bedüden – een Wiehnachtsleed van de Scheepkers

 

Wat sall dat bedüden? Dat ward woll all Dag!

Ik weet doch wiss, dat geiht eerst up Middennacht.

Kiekt eben her, kiekt eben her!

Wu glennen de Steernkes, je länger, je mehr.

 

Drievt binanner, drievt binanner, de Schaapkes fürbaß.

Drievt binanner, drievt binanner, denn wies ik Jo wat:

Daar in de Stall, daar in de Stall,

kön’t een Wunner Ji sehen, drievt binanner doch mal.

 

Ganz van wieden hebb ik vörsichtig toluurt,

min Hart hett bi de Anblick vör Freid all hupft,

Een mojet Kind, een mojet Kind

liggt nu daar in de Krübb bi Esel un Rind.

 

Een grundgood Vader, de steiht ok mit daarbi,

een ewigsmoi Jungfroo kneeit bi’t Kindje up dat Hei.

Um un um singt’s, um un um klingt’s,

overhoopt ganz kin Lucht, doch um un um lücht’s.

 

Dat Kindje, dat bevert vör Koll un vör Fröst,

ik doch mi: well hett dat denn bloß so verstött?

Hebbt wi vannacht, hebbt wi vannacht

för’t Kindje woll kin warmer Harbarg todacht?

 

So gaht denn hen  un nehmt mit Lammer van’t Gras

un bringt för dat neje Christkindje ok wat.

Gaht bloß ganz sacht, gaht bloß ganz sacht,

dat Ji vör’t Kindje kin Rebullje mehr maakt.

 

 

 

Van dit schlesisch Wiehnachtsleed hört wi dat eerst Maal in't Jahr 1817:

J.G. Meinert maak Delen van dit Leed in't Sammlung „Volkslieder aus dem Kuhländchen“ bekannt. Dat Leed is vandag noch gang un geve. Hier könt Se all bekennt Strophen van Hoffmann von Fallersleben un Ernst Richter van 1842 in: „Schlesisch Volkslieder mit Melodien“ (Leipzig) van mi in plattdütsk brocht lesen. Na Angaben van de Herutgever wurr de Melodie dicht bi Oppeln uptekent, de Wör bi Oppeln un in't Grafschaft Glatz. De Strophen kunnen woll van een old Scheepkerspöl stammen.

 

 

Karin Steiner

09.12.2008

 

 

In Plattdeutsch übersetzt aus:

„Kein Schöner Land – Volkslieder – Falken Verlag – Herausgegeben von Norbert Linke“

 


© 2008 Karin Steiner Veröffentlicht: 09.12.2008 um 22:38:54 Uhr
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